Eine ruhige Atmung der Mutter und die damit verbundene Stimulierung der dämpfenden Vagusfunktion führen auch beim Ungeborenen dazu, dass panische Reaktionen auf eine Belastung gebremst werden. So wird das Risiko für eine kindliche Asphyxie gesenkt. Eine reine Sympathikusaktivierung ohne Vagusdämpfung würde zu schneller Herz- und Atemfrequenz führen, das Schmerzempfinden wäre gesteigert, die Muskelverspannungen nähmen zu, der Blutdruck würde steigen und ebenso der Sauerstoffverbrauch. Das Gleichgewicht zwischen Vagus und Sympathikus verhindert beim Kind auch, dass es nicht zu einer Überstimulation des Vagus und damit verbundenen Bradykardien kommt. Abbildung: © Birgit Heimbach
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